Rücktritt vom Rücktritt und der Machtkampf Schwesig vs. Sellering geht weiter

Zum heutigen Schreiben des Vorstands der Stiftung Klima- und Umweltschutz MV an den Vorsitzenden des Rechtsausschusses erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende, MdL René Domke: 

"Das Schmierentheater um die Auflösung der Stiftung Klima- und Umweltschutz geht weiter. Anlass war offenbar, dass der Rechtsausschuss sich von der Stiftungsaufsicht den Abschlussbericht der Stiftung vorlegen lassen wollte und den Stiftungsvorstand einlud, den Bericht vorzustellen. Reflexartig ruft dies den Protest des Stiftungsvorstands hervor, der eigentlich nach Feststellung der Schlussberichte zurücktreten wollte."

"Ich frage mich langsam, ob es nun ein jahrelanger rechtstheoretischer Streit wird mit allen Absurditäten, die sich seit Gründung der Stiftung Stück für Stück herausschälen. Oder ist es nur noch ein Streit darüber, ob nun der Ministerpräsident a.D oder die Ministerpräsidentin i.D. zuerst zurücktreten soll. Wir Freie Demokraten sind dieses Theaters langsam müde, wir wollen Aufklärung, und zwar lückenlos. Schluss mit Herumgeeier, Fakten und endlich auch mal Rückgrat und Übernahme von Verantwortung. Der Landtag hat unmissverständlich beschlossen, dass die Landesregierung die Stiftung auflösen soll. Er hat nicht entschieden, auf welcher Grundlage. Aber die Landesregierung muss nun auch liefern oder die Nichtumsetzbarkeit erklären. Offenbar haben die Berater von Freshfields Bruckhaus Deringer so geschickt vorgearbeitet, dass nicht einmal dem Volljuristen und Sellering-Ziehsohn Pegel die eingebauten Fallstricke des Stiftungskonstruktes auffielen. Was man in diesem Landtag erleben kann, hätte ich mir bei bester Phantasie nie ausmalen können."