Zahl der Messerangriffe in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus

Die FDP-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern will mehr Klarheit über die Entwicklung von Messerangriffen im Land. Hintergrund sind steigende Zahlen in der Polizeilichen Kriminalstatistik. 2023 wurden 537 Fälle registriert – deutlich mehr als im Jahr zuvor. 

Mit einer Kleinen Anfrage fragt die FDP nach der Entwicklung der Fallzahlen, nach polizeilichen Kontrollen und nach Maßnahmen zur Prävention. Außerdem wollte die Fraktion wissen, ob bestimmte Tätermerkmale statistisch erfasst werden und welche Strategien die Landesregierung gegen Messergewalt verfolgt.

Die Landesregierung verweist auf Polizeikontrollen nach Gefährdungslage sowie auf Präventionsprogramme, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Spezielle Messerverbotszonen gibt es im Land bislang nicht.

Für die FDP ist Transparenz bei Kriminalitätsentwicklungen wichtig. Nur wenn Politik und Öffentlichkeit ein klares Bild der Sicherheitslage haben, können gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden.