Weniger Gerichtsvollzieher in MV – Entwicklung im Blick behalten

Die FDP-Fraktion schaut genau hin, wie es um die Gerichtsvollzieher in Mecklenburg-Vorpommern steht. Denn sie sind wichtig, damit Urteile auch durchgesetzt werden.

Die Zahlen zeigen: Die Anzahl der Gerichtsvollzieher ist in den letzten Jahren gesunken – von 89 im Jahr 2019 auf 77 im Jahr 2023. Gleichzeitig ist ein großer Teil der Beschäftigten älter als 50 Jahre. Auch wenn die aktuelle Arbeitsbelastung laut Landesregierung rückläufig ist, bleibt die Personalentwicklung ein entscheidender Faktor. 

Hinzu kommen Herausforderungen im Arbeitsalltag, etwa durch Krankheitsvertretungen oder belastende Einsätze. Schutzmaßnahmen und Gesundheitsangebote wurden zwar ausgebaut, doch ein klarer Überblick über die tatsächliche Nutzung fehlt.

Für die FDP ist klar: Eine leistungsfähige Justiz braucht ausreichend Personal und verlässliche Planung. Nur so können Verfahren effizient umgesetzt und das Vertrauen in den Rechtsstaat gestärkt werden.