Unternehmen auf Brasilienreise der Ministerpräsidentin
Die FDP-Fraktion will mehr Transparenz über die Brasilienreise der Ministerpräsidentin und ihrer Wirtschaftsdelegation. In einer Kleinen Anfrage erkundigt sich die FDP nach den beteiligten Unternehmen, den Auswahlkriterien sowie den Kosten der Reise.
Nach Angaben der Landesregierung nahmen zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden teil. Die Unternehmen konnten sich über ein Interessenbekundungsverfahren der Industrie- und Handelskammern anmelden. Die Kosten für Flüge und Unterbringung wurden von den teilnehmenden Unternehmen selbst getragen.
Die Landesregierung nennt mehrere Ergebnisse der Reise, darunter neue Geschäftskontakte, Gespräche über Investitionen sowie Kooperationen in Bereichen wie erneuerbare Energien, Hafenwirtschaft oder Ausbildung von Fachkräften.
Mit der Anfrage will die FDP nachvollziehbar machen, welchen konkreten Nutzen solche Delegationsreisen für Mecklenburg-Vorpommern haben. Gerade bei internationalen Reisen mit politischer Begleitung ist Transparenz wichtig, damit Wirtschaft, Steuerzahler und Öffentlichkeit den Mehrwert beurteilen können.