Umgang mit psychisch auffälligen Gewalttätern in MV

Die FDP-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern will wissen, wie das Land mit psychisch auffälligen Gewalttätern umgeht und welche Maßnahmen zur Prävention existieren.

In einer Kleinen Anfrage erkundigt sich der FDP-Abgeordnete René Domke unter anderem danach, wie viele Gewaltdelikte von psychisch auffälligen Tätern begangen werden, wie solche Personen erfasst werden und welche Frühwarnsysteme es gibt. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Gesundheitsbehörden und psychiatrischen Einrichtungen sowie um die Kapazitäten im Maßregelvollzug. Auch Fragen zur Ausbildung von Einsatzkräften und zu Resozialisierungsmaßnahmen nach der Entlassung aus der forensischen Psychiatrie werden gestellt. 

Hintergrund sind mehrere Gewalttaten mit mutmaßlich psychisch auffälligen Tätern in Deutschland. Die FDP möchte mehr Klarheit darüber schaffen, ob vorhandene Strukturen ausreichen und wo Verbesserungen notwendig sind.

Aus Sicht der FDP ist ein funktionierendes Zusammenspiel von Sicherheitsbehörden und Gesundheitswesen entscheidend, um Risiken frühzeitig zu erkennen und sowohl die öffentliche Sicherheit als auch eine angemessene Behandlung Betroffener zu gewährleisten.