Umgang mit Problemwölfen rechtssicher regeln

Die FDP-Fraktion will wissen, wie Mecklenburg-Vorpommern mit Problemwölfen umgehen will. Im Fokus stehen Vorschläge für schnellere Abschüsse nach Nutztierrissen.

Konkret geht es darum, ob solche Maßnahmen praktikabel und rechtssicher umsetzbar sind. Die Landesregierung sieht noch Klärungsbedarf, etwa bei unklaren Begriffen und fehlenden rechtlichen Grundlagen. Auch die Frage, wie ein einzelner Problemwolf sicher identifiziert werden kann, bleibt offen. Ohne klare Regeln drohen rechtliche Risiken für Jäger.

Hintergrund ist die steigende Zahl von Wolfsrissen und die wachsende Belastung für Tierhalter. Gleichzeitig gelten strenge europäische Artenschutzregeln.

Die FDP setzt sich für einen ausgewogenen Ansatz ein. Nutztierhalter brauchen verlässlichen Schutz. Gleichzeitig müssen Entscheidungen rechtssicher und praktikabel sein.