Sicherheitsbewertung von Nord Stream 2 wird teurer

Die FDP-Fraktion will wissen, warum die Kosten für die sicherheitstechnische Bewertung von Nord Stream 2 deutlich gestiegen sind. Außerdem geht es um die beauftragten Experten und die konkreten Leistungen.

Die Landesregierung erklärt, dass sich die Arbeiten durch neue sicherheitstechnische Fragen nach den Pipeline-Zerstörungen ausgeweitet haben. Ein externer Sachverständiger wurde beauftragt, unter anderem zur Überwachung der Anlagen, zu Wartungsfragen und zum sicheren Umgang mit der Pipeline. Die Kosten wurden vollständig vom Betreiber getragen.

Hintergrund sind die Folgen von Sanktionen und Schäden an der Pipeline, die neue Risiken aufwerfen.

Für die FDP ist wichtig, dass solche Aufträge transparent nachvollziehbar sind. Gerade bei komplexen Großprojekten muss klar sein, wer wofür bezahlt und welche Ergebnisse erzielt werden.