SED-Unrecht konsequent aufarbeiten und Opfer besser unterstützen
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, die Aufarbeitung des SED-Unrechts in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken und die Unterstützung für Betroffene auszubauen. Mehr als 30 Jahre nach dem Ende der DDR leiden viele Opfer noch immer unter den Folgen politischer Verfolgung.
Konkret fordert die FDP, die Arbeit der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur dauerhaft zu stärken. Dazu sollen ausreichende finanzielle und personelle Mittel bereitgestellt werden. Eine bislang befristete Beratungsstelle soll entfristet werden, damit Betroffene weiterhin verlässliche Ansprechpartner haben.
Hintergrund ist, dass viele Opfer noch immer Schwierigkeiten haben, ihr erlittenes Unrecht anerkennen zu lassen. Häufig fehlen Unterlagen oder Biografien sind nur schwer nachvollziehbar.
Eine konsequente Aufarbeitung ist wichtig für Demokratie und Rechtsstaat. Sie erinnert an das begangene Unrecht und sorgt dafür, dass die Erfahrungen der Opfer nicht in Vergessenheit geraten.