Schutz vor häuslicher Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern stärken
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, den Schutz vor häuslicher Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern deutlich zu verbessern. Betroffene sollen schneller Hilfe erhalten und leichter Zugang zu Beratungs- und Schutzangeboten bekommen.
Konkret fordert die FDP mehr Beratungsstellen, insbesondere auch im ländlichen Raum, sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der bestehenden Einrichtungen. Auch neue Angebote für Männer, Jungen sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen sollen geschaffen werden. Zusätzlich soll ein Landesprogramm gegen Gewalt in Partnerschaften gestartet werden. Dazu gehören mehr Aufklärung, Schulungen für Polizei und medizinisches Personal sowie eine bessere Unterstützung für Täterberatungsstellen. Auch rechtliche Hürden beim Datenaustausch zwischen Polizei und Beratungsstellen sollen überprüft werden.
Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl von Fällen häuslicher Gewalt. Besonders während der Corona-Pandemie ist davon auszugehen, dass Übergriffe im häuslichen Umfeld zugenommen haben.
Ein wirksamer Schutz vor Gewalt braucht ausreichende Hilfsangebote, gut ausgestattete Beratungsstellen und frühzeitige Unterstützung für Betroffene. Nur so kann Gewalt verhindert und Opfern der Weg zurück in ein sicheres Leben erleichtert werden