Regeln für Sporttauchen in MV auf dem Prüfstand

Die FDP-Fraktion möchte Klarheit für Sporttaucher in Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer Kleinen Anfrage erkundigt sie sich nach den rechtlichen Regeln für das Tauchen in Binnengewässern, insbesondere mit Drucklufttauchgeräten. 

Im Mittelpunkt steht die Änderung des Landeswassergesetzes aus dem Jahr 2021. Die FDP fragt, ob diese Reform Auswirkungen auf das Sporttauchen hatte und welche Genehmigungen Taucher heute benötigen. Außerdem interessiert die Fraktion, welche Behörden zuständig sind, wie lange Genehmigungsverfahren dauern und welche Regelungen für Veranstaltungen oder Tauchschulen gelten.

Hintergrund ist, dass im Gesetz ausdrücklich nur das Tauchen ohne Atemgerät als gemeingebräuchliche Nutzung genannt wird. Viele Taucher und Vereine wünschen sich deshalb klare Informationen zur aktuellen Rechtslage.

Für die FDP ist wichtig, dass Freizeitnutzung der Gewässer, Naturschutz und Planungssicherheit für Vereine in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Klare Regeln helfen dabei, unnötige Bürokratie zu vermeiden und den Tauchsport im Land zu ermöglichen.