Neues IT-System für Landesgehälter kostet Millionen

Die FDP-Fraktion hinterfragt die geplante Einführung eines neuen IT-Systems für die Gehaltsabrechnung in der Landesverwaltung. Im Raum stehen hohe Kosten von bis zu 70 Millionen Euro.

Konkret geht es um die Ablösung der alten Systeme FABEA und BEATA, die spätestens 2029 ersetzt werden müssen. Die neue Software soll zentrale Aufgaben wie Abrechnung, Datenverwaltung und digitale Aktenführung übernehmen. Gleichzeitig prüft die FDP, warum keine Lösungen anderer Bundesländer genutzt werden und ob dadurch unnötige Mehrkosten entstehen. 

Hintergrund ist der steigende Modernisierungsdruck in der Verwaltung. Alte Systeme stoßen technisch an ihre Grenzen.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass Digitalisierung effizient und wirtschaftlich erfolgt. Steuergeld soll sinnvoll eingesetzt werden und Doppelentwicklungen vermieden werden.