Kulturgutschutz und Krisenvorsorge in Mecklenburg-Vorpommern stärken
Die FDP-Fraktion möchte wissen, wie Mecklenburg-Vorpommern Kulturgüter und wissenschaftliche Einrichtungen in Krisen besser schützt. Hintergrund sind die bundesweiten Rahmenrichtlinien zur Gesamtverteidigung, die auch den Schutz von Kulturerbe und die Einbindung von Forschung vorsehen.
Die Landesregierung berichtet, dass Museen, Archive und andere Einrichtungen zunehmend sogenannte Notfallverbünde bilden. Sie arbeiten enger mit Feuerwehr, Polizei und anderen Einsatzkräften zusammen. Zudem werden Kulturgüter inventarisiert, Risiken analysiert und Notfallpläne erstellt. Für Schadensfälle wurden spezielle Notfallcontainer beschafft, und Schulungen zum Kulturgutschutz laufen weiter.
Allerdings gibt es bislang keinen vollständigen landesweiten Überblick über besonders schützenswerte Kulturgüter. Auch eine offizielle Liste nach der Haager Konvention befindet sich erst in Vorbereitung.
Die Anfrage zeigt, dass der Schutz von Kulturerbe, Forschung und Infrastruktur ein wichtiger Teil moderner Krisenvorsorge ist. Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen gewinnt dieses Thema an Bedeutung.