Krisenvorsorge: Wie ist Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet?
Die FDP-Fraktion will wissen, wie gut Mecklenburg-Vorpommern auf Krisen und mögliche Verteidigungsfälle vorbereitet ist. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser sowie zur Rolle ländlicher Räume im Katastrophenschutz.
Die Anfrage beleuchtet unter anderem die staatliche Ernährungsnotfallvorsorge, die Organisation der Trinkwasserversorgung im Verteidigungsfall und die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und Versorgungsunternehmen. Außerdem interessiert die FDP, welche Übungen zur zivilen Verteidigung bereits durchgeführt wurden und welche Planungen für Evakuierung und Betreuung der Bevölkerung bestehen.
Hintergrund sind neue bundesweite Rahmenrichtlinien zur Gesamtverteidigung. Sie betonen, dass Ernährung, Wasser und funktionierende Infrastruktur entscheidend für den Schutz der Bevölkerung sind.
Für die FDP ist klar: Eine funktionierende Krisenvorsorge braucht klare Zuständigkeiten, regelmäßige Übungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Staat, Kommunen und Wirtschaft.