Krisenvorsorge an Schulen und Kitas transparenter machen
Wie gut sind Schulen und Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern auf Krisen vorbereitet? Dazu hat die FDP-Fraktion eine Kleine Anfrage gestellt. Sie wollte wissen, welche Konzepte es für Evakuierungen, Schutzmaßnahmen und die Betreuung von Kindern im Krisen- oder Verteidigungsfall gibt.
Die Landesregierung erklärt, dass Schulen und Kitas Teil der staatlichen Daseinsvorsorge sind und auch in außergewöhnlichen Lagen funktionieren müssen. Evakuierungen oder Betretungsverbote können im Ernstfall durch Behörden angeordnet werden. Für die Betreuung von Kindern bleiben grundsätzlich die jeweiligen Träger zuständig. Informationen und Warnungen werden über bestehende Kommunikationswege an die Einrichtungen weitergegeben.
Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Digitalisierung. Digitale Lernplattformen sollen helfen, Unterricht auch dann fortzuführen, wenn Präsenzunterricht nicht möglich ist. Die FDP will mit der Anfrage klären, wie krisenfest das Bildungssystem im Land tatsächlich aufgestellt ist und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.