Kormoranbestand regulieren und Fischbestände schützen
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, den sehr großen Kormoranbestand in Mecklenburg-Vorpommern stärker zu regulieren. Ziel ist es, Fischbestände besser zu schützen und die Situation für Fischerei und Teichwirtschaft zu verbessern.
Konkret fordert die FDP, die bestehende Kormoranverordnung des Landes zu überprüfen und die rechtlichen Möglichkeiten zur Entnahme der Tiere konsequent auszuschöpfen. Als Vorbild nennt die Fraktion Schleswig-Holstein. Dort dürfen Kormorane auch in der Nähe von Fischereigeräten in Küstengewässern sowie an Orten entnommen werden, an denen kürzlich Aale eingesetzt wurden. Diese Regelungen könnten auch in Mecklenburg-Vorpommern sinnvoll sein.
Hintergrund ist der sehr große Kormoranbestand im Land. Nach aktuellen Berichten lebt etwa die Hälfte aller Kormorane Deutschlands in Mecklenburg-Vorpommern.
Aus Sicht der FDP ist ein besseres Bestandsmanagement notwendig. So sollen Fischbestände geschützt und die wirtschaftliche Grundlage der heimischen Fischerei langfristig gesichert werden.