Katastrophenschutz stärken und Ehrenamtliche besser absichern
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, den Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern langfristig zu stärken und die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer besser abzusichern. Sie fordert eine gesetzliche Gleichstellung der Einsatzkräfte in den verschiedenen Hilfsorganisationen.
Konkret soll ein Gesetzentwurf erarbeitet werden, der klare Regeln für Freistellung und Lohnfortzahlung bei Ausbildung, Übungen und Einsätzen schafft. Außerdem sollen Ehrenamtliche besser versichert werden und zusätzliche Leistungen erhalten. Auch Arbeitgeber sollen Verdienstausfälle erstattet bekommen.
Hintergrund ist, dass Organisationen wie DRK, Johanniter, Malteser oder DLRG einen zentralen Beitrag zum Bevölkerungsschutz leisten. Ereignisse wie die Flutkatastrophe im Ahrtal oder die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig gut ausgebildete und motivierte Helfer sind.
Aus Sicht der FDP braucht ein moderner Katastrophenschutz verlässliche Rahmenbedingungen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, verdient Anerkennung, Planungssicherheit und eine faire Absicherung.