Gefangenenarbeit in MV transparenter machen
Die FDP-Fraktion setzt sich für mehr Transparenz bei der Gefangenenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern ein. Sie fragt nach konkreten Zahlen zu Beschäftigung, Arbeitsstunden, Vergütung und Kosten im Strafvollzug.
Die Antwort zeigt: Viele Gefangene arbeiten oder sind in Ausbildung. Zum Stichtag waren 548 Inhaftierte beschäftigt. Sie arbeiten etwa in Werkstätten, für externe Unternehmen oder in Qualifizierungsmaßnahmen. Der Stundenlohn liegt jedoch meist nur zwischen gut einem und etwas über zwei Euro.
Hintergrund ist die wichtige Rolle von Arbeit für die Wiedereingliederung. Beschäftigung soll Struktur geben und Perspektiven nach der Haft eröffnen.
Für die FDP ist klar: Resozialisierung braucht faire und nachvollziehbare Bedingungen. Transparente Zahlen helfen, den Strafvollzug weiterzuentwickeln und Chancen für einen erfolgreichen Neustart zu verbessern.