FDP fragt nach Fremdsprachenkenntnissen im Finanzministerium
Die FDP-Fraktion will wissen, wie gut die Finanzverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern sprachlich aufgestellt ist. Im Fokus steht die Frage, ob Mitarbeiter ausreichend Fremdsprachen beherrschen und ob es dafür Fortbildungsangebote gibt.
Die Landesregierung teilt mit, dass es keine systematische Erfassung von Fremdsprachenkenntnissen gibt. Solche Angaben sind freiwillig und meist nur aus Personalunterlagen ersichtlich. Fremdsprachen spielen im Arbeitsalltag kaum eine Rolle, da Deutsch die Amtssprache ist. Auch bei Einstellungen sind Fremdsprachen keine Voraussetzung. Fortbildungen werden nur vereinzelt genutzt.
Hintergrund ist eine zunehmend internationale Verwaltung. Bürgerkontakte und Fachthemen werden vielfältiger.
Die FDP sieht hier Nachholbedarf. Eine moderne Verwaltung sollte besser auf internationale Anforderungen vorbereitet sein und vorhandene Kompetenzen gezielter nutzen.