EU-Naturschutzgesetz praxistauglich überarbeiten

Die FDP-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern setzt sich dafür ein, das geplante EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur grundlegend zu überarbeiten. Ziel ist ein wirksamer Umweltschutz, der gleichzeitig die Lebensrealität im ländlichen Raum berücksichtigt. 

Der aktuelle Vorschlag der Europäischen Kommission sieht unter anderem feste Flächenziele und Stilllegungen vor. Diese könnten Land- und Forstwirte stark einschränken und für viele Betriebe wirtschaftliche Probleme bedeuten. Auch Kommunen könnten durch zusätzliche Vorgaben bei Grünflächen oder Baumbeständen vor schwer umsetzbare Aufgaben gestellt werden.

Die FDP fordert deshalb, dass sich die Landesregierung auf Bundes- und EU-Ebene für Änderungen im laufenden Gesetzgebungsverfahren einsetzt. Umweltpolitik sollte stärker auf Kooperation, Freiwilligkeit und Anreize setzen. Nur so lassen sich Natur, wirtschaftliche Nutzung und regionale Besonderheiten sinnvoll miteinander verbinden.