Ersatzverkehr bei Sanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin sichern
Die FDP-Fraktion wollte wissen, wie die Anbindung der Orte entlang der Bahnstrecke Hamburg–Berlin während der langen Bauphase gesichert wird. Hintergrund ist die umfassende Sanierung der Strecke von August 2024 bis voraussichtlich April 2026.
Nach Angaben der Landesregierung sollen alle betroffenen Orte in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin erreichbar bleiben. Dafür werden Schienenersatzverkehre mit Bussen eingesetzt. In einigen Fällen halten diese Busse nicht direkt an den Bahnhöfen, sondern an zentralen Bushaltestellen in den jeweiligen Orten.
Offen ist weiterhin die genaue Höhe der Kosten. Für das Jahr 2024 rechnet die Landesregierung noch nicht mit zusätzlichen Belastungen für das Land. Für die Generalsanierung in den Jahren 2025 und 2026 könnten jedoch Mehrkosten entstehen. Nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen müsste Mecklenburg-Vorpommern künftig bis zu 50 Prozent der zusätzlichen Kosten tragen.