Erinnerung an DDR-Volksaufstand stärken und Forschung ausbauen
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, die Erinnerung an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wachzuhalten und die Aufarbeitung der DDR-Diktatur stärker zu fördern. Anlass ist der 70. Jahrestag des Aufstandes, bei dem mehr als eine Million Menschen in der DDR für Freiheit, Demokratie und bessere Lebensbedingungen protestierten.
Konkret soll sich die Landesregierung für ein dauerhaftes Forschungsfeld zur Geschichte der DDR und zum SED-Unrecht einsetzen. Außerdem sollen Hochschulen im Land stärker bei der Erforschung der DDR-Geschichte unterstützt werden. Auch die Gedenkstätten in Schwerin und Rostock sollen finanziell besser ausgestattet werden, damit sie ihre Bildungsarbeit wieder umfassend leisten können.
Die Initiative betont, wie wichtig eine lebendige Erinnerungskultur für die Demokratie ist. Wer die Geschichte der Diktatur kennt, versteht den Wert von Freiheit, Meinungsvielfalt und politischer Mitwirkung besser.