Cybersicherheit: Umsetzung der NIS-2-Richtlinie in MV

Die FDP-Fraktion wollte von der Landesregierung wissen, wie die neue EU-Richtlinie zur Cybersicherheit (NIS-2) in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt wird und welche Folgen das für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen hat.

Mit der Richtlinie sollen mehr Unternehmen als bisher verpflichtet werden, ihre IT-Sicherheit zu stärken. Auch Betriebe in wichtigen Lieferketten können künftig betroffen sein. Die FDP fragte deshalb unter anderem, wie viele Unternehmen im Land betroffen sein könnten und ob die Landesregierung Unterstützung für die Umsetzung plant. Außerdem ging es um mögliche einheitliche Cybersicherheitsstandards für Kommunen und Behörden. 

Die Antwort der Landesregierung zeigt: Viele Auswirkungen lassen sich derzeit noch nicht genau einschätzen. Weder die Zahl der betroffenen Unternehmen noch konkrete Folgen für Wirtschaft und Verwaltung sind aktuell bekannt.

Für die FDP ist klar: Cybersicherheit ist wichtig. Gleichzeitig müssen neue Vorgaben für Unternehmen praktikabel bleiben und dürfen nicht zu unnötiger Bürokratie führen.