Bundesimmobilien für Flüchtlingsunterkünfte kaum genutzt
Die FDP-Fraktion will wissen, warum Bundesimmobilien in Mecklenburg-Vorpommern kaum für die Unterbringung von Schutzsuchenden genutzt werden. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen besser einzusetzen und Kommunen zu entlasten.
Die Antwort der Landesregierung zeigt: Aktuell werden nur acht Liegenschaften genutzt, alle im Landkreis Vorpommern-Rügen. Weitere geeignete Immobilien hat das Land selbst nicht gemeldet. Zwar wurden zwei Objekte in Greifswald und Rechlin angeboten, diese stuften die zuständigen Landkreise jedoch als ungeeignet ein.
Hintergrund ist die angespannte Lage bei der Unterbringung von Geflüchteten. Gleichzeitig stellt der Bund Immobilien mietfrei zur Verfügung.
Die FDP setzt sich dafür ein, diese Möglichkeiten konsequenter zu prüfen und zu nutzen. So können Kosten gesenkt und die Situation vor Ort spürbar verbessert werden.