Beratungsangebote für Opfer häuslicher Gewalt stärken
Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, Beratungs- und Hilfsangebote für Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft zu stärken. Betroffene sollen schneller Hilfe bekommen und besser geschützt werden.
Konkret fordert die FDP eine Landesstrategie zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, eine Analyse des tatsächlichen Bedarfs an Schutz- und Beratungsangeboten sowie zusätzliche Mittel für das Beratungs- und Hilfenetz im Landeshaushalt. Außerdem sollen ein Monitoring und regelmäßige Evaluationen eingeführt werden, um Überlastungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Auch die öffentliche Aufklärung über häusliche und sexualisierte Gewalt soll ausgebaut werden.
Hintergrund sind steigende Fallzahlen und überlastete Hilfseinrichtungen. Beratungsstellen und Frauenhäuser stoßen vielerorts an ihre Kapazitätsgrenzen. Aus Sicht der FDP braucht es deshalb ein verlässliches und ausreichend finanziertes Hilfesystem, damit Betroffene überall im Land Unterstützung finden.