Avatar-Technik für kranke Schüler stärker nutzen

Schwere Long- oder Post-Covid-Erkrankungen können dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler über längere Zeit nicht am Unterricht teilnehmen können. Die FDP-Fraktion möchte wissen, wie digitale Technik dabei helfen kann, betroffene Kinder trotzdem einzubinden.

Konkret geht es um sogenannte Avatare – kleine Roboter mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher. Sie stehen im Klassenraum und übertragen den Unterricht live zu den erkrankten Schülerinnen und Schülern nach Hause. Diese können so den Unterricht verfolgen und mit der Klasse kommunizieren.

Mit einer Kleinen Anfrage hat die FDP nachgefragt, wie viele dieser Geräte bereits an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern genutzt werden, welche Kosten entstehen und ob das Land einen Überblick über den Bedarf hat. Laut Landesregierung werden solche Avatare bislang nur vereinzelt eingesetzt und zentral nicht erfasst.

Für die FDP zeigt das: Digitale Möglichkeiten für mehr Bildungsteilhabe sollten stärker geprüft und transparenter gemacht werden. Gerade für langfristig erkrankte Kinder kann Technik helfen, den Anschluss an Schule und Klasse zu behalten.