Antisemitismus an Schulen wirksam bekämpfen
Antisemitismus darf an Schulen keinen Platz haben. Die FDP-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern will wissen, wie das Land jüdisches Leben sichtbarer macht und wie Schulen beim Umgang mit Antisemitismus unterstützt werden.
In der Kleinen Anfrage geht es unter anderem um neue Unterrichtsmaterialien, Projekte an Schulen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte. So arbeitet derzeit das Anne-Frank-Zentrum an einer Handreichung für den Umgang mit Antisemitismus in den Klassenstufen 1 bis 6. Zudem finden Projekte wie Synagogenbesuche, Zeitzeugengespräche oder Stolperstein-Initiativen statt. Auch Schulfahrten zu Gedenkstätten werden finanziell unterstützt.
Hintergrund ist der geplante Aktionsplan gegen Antisemitismus des Landes. Er wird derzeit gemeinsam mit jüdischen Organisationen und weiteren Partnern erarbeitet.
Für die FDP ist klar: Bildung und Aufklärung sind entscheidend, damit junge Menschen Antisemitismus erkennen und ihm entschieden entgegentreten.