Antisemitismus an Schulen besser erfassen und bekämpfen
Die FDP-Fraktion will wissen, wie stark Antisemitismus an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern verbreitet ist und wie wirksam dagegen vorgegangen wird.
Konkret fragt die FDP nach erfassten Straftaten, nicht gemeldeten Vorfällen und bestehenden Maßnahmen. Die Antwort zeigt: Es gibt keine systematische Erfassung antisemitischer Vorfälle an Schulen. Viele Fälle werden nicht gesondert dokumentiert. Das erschwert einen klaren Überblick.
Gleichzeitig verweist die Landesregierung auf Projekte, Unterrichtsinhalte und Fortbildungen zur Prävention. Auch Kooperationen mit Initiativen und Gedenkstätten spielen eine Rolle.
Die FDP sieht hier Handlungsbedarf. Ohne verlässliche Daten bleibt unklar, wie groß das Problem tatsächlich ist. Mehr Transparenz ist die Grundlage, um gezielt gegen Antisemitismus vorzugehen und Schulen besser zu unterstützen.